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Die große Entfaltung -

die Feri-Schöpfungsgeschichte

nach Gwydion


Darkness is older than light. The sun and each star is surrounded by a vastness of dark.”

Victor Anderson


Zu Beginn, gab es nur das Nichts und dieses Nichts war wie ein schwarzer Ozean, leer und voller Möglichkeit. In diesem Ozean flutete schlafend die Göttin, die schwarze Jungfrau der äußeren Finsternis. Sie träumte. Sie träumte von allem was war, ist und jemals sein wird, und war darüber voller Freude und Staunen. Ihre Freude war so groß, dass sie erwachte, aufstand und zu singen und tanzen begann. Der Klang ihrer Stimme erfüllte die Finsternis und ihre Füße stampften den Rythmus der Schöpfung. So schlug sie Wellen in der Dunkelheit, die bis an ihre äußersten Grenzen schwabten, und der große Ozean kam in Bewegung.

Während die Göttin weitertanzte, voll Freude über all die Wellen und Strudel, sah sie in der Finsternis etwas leuchten, ein wunderbares Strahlen. Sie wendete sich ihm zu, nährte sich ihm. Immer größer wurde das Strahlen, je näher sie ihm kam, bis sie vor einem gewölbten, schwarzen Spiegel zum Halten kam. In diesem Spiegel der Finsternis gewahrte sie sich selbst, mächtig und vollkommen. Sie sah ihr gespiegeltes Selbst und war angesichts dieses strahlenden Selbstes von Liebe erfüllt und voller Begehren nach ihm. Leidenschaftlich und voll Lust begann sie sich zu lieben, Selbst vereint mit Selbst, bis die Wellen eines mächtigen, heiligen Orgasmuses ihren Körper durchströmten. Ihre Ekstase brach hervor, ein lustvoller Tanz von Licht und Dunkel, aus dem sich alle Welten und alle Wesen formten. Aus der Selbst-Liebe und dem Begehren der Sternenmutter gebar sie das All. Daher sind Liebe und Begehren Ursprung und Herz aller Dinge, Quell und Odem allen Lebens.



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