gaia

Leider ist mir die Quelle verloren gegangen, aber ich begehe diesen Brauch seit einigen Jahren und weiß, dass ihn noch andere Hexen und HeidInnen pflegen.
So werden am 15. August, der ein Festtag der Pacha Mama sein soll - der Erdgöttin der Inka -, Heilungs- und Dankesrituale an die Erdmutter abgehalten, wie auch immer Sie benannt werden mag. Es gibt dazu keine genaue Uhrzeit, wobei viele die Abendstunden vorziehen. Überhaupt kann Jede und Jeder für sich entscheiden, wie er Mutter Erde seine Aufwartung machen und ihr Energie schicken möchte. Es gibt allerdings eine Farbe - Violett (Kerzen, etc.) - und eine Visualisierung, die eingebaut werden kann, um sich mit den anderen ErdarbeiterInnen zu verbinden:
Das Bild ist, dass wir alle einen violetten Lichtstrahl hervorbringen können, der aus unserer Liebe, unserer Dankbarkeit und unseren Visionen für eine kraftvolle, gesunde Erde gewoben ist. Dieser Strahl legt sich wie ein Band um die ganze Erdkugel, verbindet sich mit all den anderen violetten Strahlen, bis ein violettes Leuchten die ganze Erde einhüllt und Gaia heilt und erneuert.
Es muss dabei beachtet werden, dass diese Arbeit ein Akt des Zurückgebens und Anerkennens ist. Die Erdmutter versorgt uns mit allem was wir brauchen, inklusive unserer Körper. Sie hat riesige Mengen von Energie, die allerdings von den Menschen rücksichts- und ausgleichslos ausgesaugt werden, seid Jahrhunderten. Wenn das große Netz des Lebens, was die Erdgöttin mit all ihren Wesen nunmal ist, weiterhin funktionieren soll, dann liegt es an uns uns wieder bewusst mit diesem Netz zu verbinden, uns bewusst als Kinder und Anteile von Gaia zu verstehen. Es bedeutet, ihr etwas von der Lebenskraft zurückzugeben, die von ihr stammt, damit sie weiterhin geben kann. Sonst wird dieses Netz nämlich früher oder später zerreißen - und Klimawandel und Artensterben bedeutet genau das! Was ist der Mensch ohne Erde? Nichts.

 

Anrufung der Gaia

Mächtige Gaia, tosende Göttin,
Erddrachen und Schlangenmutter!
Erhebe dich aus deinem Schlaf,
beende den Verfall!
Ich bringe dir Liebe und mein Leben,
denn ohne dich kann ich nicht sein.
Ich bringe dir die Früchte meiner Ernte,
die einzig deinem Leib entspringt.
Ich gebe dir meine Hände,
dass sie heilen und handeln mögen.
Ich gebe dir meine Zunge,
dass ich für dich die Stimme erheben möge.
Ich gebe dir mein Selbst, was stetig Teil von dir ist,
dass es sich mit dir erhebe,
leuchte in der alten Ekstase von Leben und Sein!
So sei es!
Hail dir!



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