magie

 

Magie... vielen von euch spuken wahrscheinlich jetzt verschiedenste Szenen von Hollywood-Filmen vor dem inneren Auge, wenn sie dieses zum ersten Mal hören.
Ja, wir Hexen und Heiden praktizieren Magie, aber sie ist eigentlich ganz anders, als ihr vielleicht vermutet.

 

Magie auszuüben bedeutet für mich mit den Energien der Natur zu arbeiten (was eigentliche alle Hexen so unterschreiben können). Wir arbeiten mit den Energien hinter der Materie, die sich in der Materie ausdrücken.

 

Wie geht das vor sich ???
Das erkläre ich einfach mal an einem Beispiel: Ein Ritual für leichteres Lernen. In diesem Fall geht es also darum, dass wir z.B. für Prüfungen besser vorbereitet sein wollen.
Auf vielen Seiten (wie auch dieser) wirst du dann etwas finden, wie... "nimm eine gelbe Kerze, ein paar Salbeiblätter und rufe Sophia an...". Doch das allein ist keine Magie und bewirkt auch keine.
Diese Anweisungen sind nämlich nutzlos, wenn man das dahinter stehende Prinzip nicht verstanden hat:
Die Magie entspringt nämlich uns selbst sowie unserer Verbindung mit dem Göttlichen. Wenn wir nämlich Sophia, Pallas Athene oder Mercurius um Hilfe beim Lernen bitten, dann aktivieren wir sie in uns, indem wir uns mit ihrer Energie verbinden. Wir werden an der Gottheit teilhaftig und nehmen so ihre Gaben auf (hier einen klaren Geist). Das ist auch der Grund warum wir immer mehr Eigenschaften einer Gottheit übernehmen, wenn wir länger mit ihr arbeiten.
Die gelbe Kerze und der Salbei leisten ihren Teil dazu bei, dass dieser Vorgang auch funktioniert:
Zum Einen lullen diese Dinge unser Sprechendes Selbst, unsere kritische Stimme ein, die Magie für Blödsinn hält, da wir so erzogen wurden. Man könnte dies auch unseren rationalen Geist nennen.
Zum Anderen "locken" sie das Göttliche in uns aus seinem Versteck heraus. Sie bringen unser Kindliches Selbst zum Spielen, damit unser inneres Kind keine Angst haben muss. Ist es beruhigt und glücklich, dann kann es die Tore öffnen durch die das Göttliche Selbst bzw. das Tiefenselbst in Erscheinung treten kann - d.h. wir werden uns des Eins-seins und der alles durchdringenden Göttlichkeit bewusst.
Zusammengefasst: Magie entspringt unserem Eins-sein mit dem Göttlichen.

 

Demnach sei noch erwähnt, dass es also auch keine "gute" und "böse" Magie gibt (Liegt schon allein daran, dass es kein Gut und Böse gibt...). Wie auch, wenn Magie aus unserem göttlichen Sein und dem Göttlichen um uns entspringt?
Und selbst, wenn ihr diese These nicht teilt, dann achtet bitte darauf nicht von "weißer" und "schwarzer" Magie zu sprechen, es sei denn ihr vergleicht afrikanische und europäische Magie. Ansonsten sind diese Bezeichnungen nämlich zutiefst rassistisch und das widerspricht unseren heidnischen Wertevorstellungen.

 

"Schwarz ist schön!"
Motto der Black Power Bewegung

 

 



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